Berlin, #22
Texte auf Deutsch
Die Macher von Dummy hatten einfach keine Lust mehr auf die ewig gleiche photographische Stereotypisierung Berlins. In Edward B. Gordon, einem Mann mit einem exzellenten Blick für die Eigenheiten Berlins und der Gabe diese in Öl zu fassen, haben sie einen Künstler gefunden, der die Magie dieses Ortes erst so richtig zur Geltung bringen kann. Dummy flaniert mit uns durch Berlin und erzählt dabei vom Flateratepuff in Schönefeld bis zu einem Taubstummen in Hohenschönhausen und den verzweifelten Spaniern in der Schlange des Berghain. Eine interessante, hinterfragende und augenzwinkernde Ausgabe von Dummy, wie wir es kennen. Aber auch eine wunderbar gelungene und seltsam feinfühlige Hommage an eine Stadt, die wir stets meinen zu kennen.
The creators of Dummy have simply had enough of the same ever recurring photographic stereotyping of Berlin. In Edward B. Gordon, a man with an excellent view for Berlin’s idiosyncrasies and the gift of rendering them in oil, they have hit on an artist who is capable of bringing out the magic of this place, to begin with. Dummy strolls with us through Berlin and all the while tells us stories ranging from Schönefeld’s flat-rate brothel to a deaf and mute in Hohenschönhausen and the desperate Spaniards cueing in front of Berghain. This is another interesting, questioning, and tongue-in-cheek issue of Dummy, as we know it. But it is also a wonderfully inspired tribute to a city that we usually, and prematurely, think to know.


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