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Arch+ #201/202

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Berlin
Texte auf Deutsch
19,00 EUR

Die Zeitschrift für Architektur und Stadtentwicklung nimmt in ihrer neuesten Ausgabe das stadtplanerische Phänomen Berlin unter die Lupe. Es geht darum was war, was ist und was wird. Um Berlin als ewige Projektionsfläche, in der sich die Epochen auf ihre eigene Weise eingeschrieben haben. Um die Dynamik belebter, aus dem Unperfekten entstandener Orte wie dem Berghain, und die lähmende Leere totgeplanter Reißbrettflächen wie die des Kulturforums am Rande des Potsdamer Platzes. Die Autoren nehmen uns mit in das Geflecht aus Straßen und Wegen die die verschiedenen Zentren verbinden, untersuchen die unterschiedlichen Dichten und Freiräume und beschäftigen sich mit dem oft ambivalenten Verhältnis zu der Hässlichkeit dieser Stadt ebenso, wie mit der Frage, ob Berlin Urbanität nun simuliert oder produziert. Ganz im Geiste Karl Schefflers viel zitiertem Satz: „ … die Tragik eines Schicksals, das (…) Berlin dazu verdammt: immerfort zu werden und niemals zu sein.“

In its latest edition, this journal for architecture and city development takes a closer look at Berlin in terms of urban planning. The focus is firmly on what was, what is and what will be. This is about Berlin as an eternal space for projections, on which epochs have imprinted their signatures. It is about the dynamic of animate places that have been built from imperfection, such as the Berghain, as well as the paralysing emptiness of spaces planned to death at drawing tables, such as the Kulturforum on the margins of Potsdamer Platz. The authors take us into the city’s weave of alleyways and avenues that connect its different centres. They examine the city’s different densities and vacant spots, and deal with our, often ambivalent, relation towards its ugliness. They furthermore tackle the question whether Berlin actually simulates or produces urbanity. All these issues are addressed in the spirit of Karl Scheffler’s much quoted dictum of “the fateful tragic that (…) Berlin is damned: forever to become yet never to be.”

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